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Unsere künftige Pfarrei hat einen Namen

Name gesucht – Namen gefunden!

Liebe Gemeinde,

im vergangenen halben Jahr haben wir im Pastoralraum engagiert nach einem Namen für unsere künftige Pfarrei gesucht. Viele von Ihnen haben sich an diesem Prozess beteiligt. Dafür sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Zur Erinnerung: Im September konnten Namensvorschläge eingereicht werden. Die Vorschläge wurden im Oktober von der Arbeitsgruppe „Namen“ gesichtet, die auf Grundlage der Rückmeldungen eine Liste mit 14 Heiligen erstellte. Im November waren alle Gläubigen aufgerufen, bis zu drei Namen aus dieser Liste als ihre Favoriten zu benennen. Die sieben Namen, die in dem so entstandenen Meinungsbild die größte Zustimmung fanden, wurden der Pastoralraumkonferenz zur Abstimmung vorgelegt. Die Pastoralraumkonferenz hat sich in ihrer Sitzung vom 28.01.2026 mehrheitlich für die heilige Anna als Patronin für unsere gemeinsame Pfarrei ausgesprochen.

Folgende Aspekte sprechen dafür:

  • In unserem Pastoralraum wachsen Pfarrgemeinden mit einer starken Tradition und Verwurzelung im christlichen Glauben zu einer Pfarrei zusammen. Deshalb ist es ein Anliegen, sowohl Tradition zu bewahren, als auch Neues zu gestalten und hoffnungsvoll in die Zukunft zu gehen. Dies spiegelt die heilige Anna wider, die als Großmutter Jesu am Übergang vom Alten zum Neuen Bund steht.
  • Als Großmutter Jesu und Mutter Marias steht sie zudem für Fürsorge, familiäre Verbundenheit und Glauben, der Generationen verbindet – Werte, die auch unseren Pastoralraum prägen.
  • Ihre vielfältigen Schutzpatronate für Mütter, Witwen, Arme, aber auch für Berufsgruppen wie Weber, Müller und Seiler, spiegeln die bunte Vielfalt der Menschen in unseren Gemeinden wider.
  • Von besonderer Bedeutung ist das Patronat für die Seiler, und zwar im übertragenen Sinn: es geht nicht um den Beruf, sondern um den Gedanken, ein Band zu knüpfen, das unsere Gemeinden verbindet. Die heilige Anna wird so zu einer starken Fürsprecherin für unseren Weg zu mehr Miteinander und Zusammenhalt.

Bezüglich der Ortsbezeichnung hat sich die Pastoralraumkonferenz für „an der Rodau“ entschieden, da dieser Zusatz im Gegensatz zum bisherigen Rodgau-Rödermark, nicht das Trennende der beiden Kommunen, sondern das Verbindende betont. Die diözesane Steuerungsgruppe Pastoraler Weg im Bistum Mainz, bei der gemeinsam mit Bischof Kohlgraf die Letztentscheidung lag, hat sich nun dem Votum der Pastoralraumkonferenz angeschlossen.

In dieser Woche erreichte uns folgende Mail:
Auf Grundlage Ihres breit angelegten Namensfindungsprozesses und der Arbeit der „AG Namen“ hat Ihre Pastoralraumkonferenz am 28. Januar mehrheitlich „Heilige Anna an der Rodau“ als neuen Pfarreinamen vorgeschlagen. Vielen Dank für die aussagekräftige Begründung mit den regionalen Bezügen. Gerne ist die diözesane Steuerungsgruppe Pastoraler Weg diesem Votum gefolgt und hat in ihrer Sitzung vom 03.03.2026 den Pfarreinamen „Heilige Anna an der Rodau“ festgelegt. Mögen die Gemeinden ihres Pastoralraums in der neuen Pfarrei wie eine große Familie zusammenwachsen und, wie in Ihrer Begründung ausgeführt, viele Bänder zwischen den Gemeinden Rodgau und Rödermark geknüpft werden. Auch die Ortsbezeichnung „an der Rodau“ passt in dieses Bild. Denn an dem Flüsschen Rodau sind, wie auf einer Perlenschnur, die verschiedenen bisherigen Pfarreien in Ihrem Pastoralraum aufgereiht.

Herzliche Grüße vom Rhein an die Rodau,

Hildegard Kewes, Leiterin der Koordinationsstelle Pastoraler Weg